Am
Tag der Parke, dem 24. Mai
lohnt ein Blick in die Zukunft: Einer der auffälligsten und neueren Entwürfe
für einen Park ist jedoch bisher nur im Internet zu bestaunen: Hinter dem
Planetenpark der Landschaftsarchitketin Annette Fechner stehen zwölf Gartenentwürfe,
die auch unter der Überschrift "Gärten der Götter" stehen. Diese Einzelgärten
des Parkentwurfs zum Planetenpark werden auch auf Postkarten
präsentiert und von einem neuen Förderkreis
aus Bremen aktiv unterstützt, denn die Realisierung der Parkanlage ist noch völlig
offen.
Der Entwurf
des Planetenparks besteht aus zwölf Einzelgärten, die untereinander von hohen
und undurchsichtigen Eibenhecken umgeben sind. Durch die Festlegung ganz bestimmter
Pflanzen, Farben, Formen und Materialien werden Gartenbilder eines der Planeten
und damit der in unserem Kulturkreis verankerten Urprinzipien bzw. Symbole darstellen.
Diese Symbole finden wir auch in den Göttergestalten des griechischen Olymp und
der römischen Mythologie wie auch in der Symbolsprache unserer Mythen und Märchen.
In der klassischen und modernen Astrologie stehen die Planeten für diese Urprinzipien.
Ein Beispiel,
der Saturngarten. Durch schwer zu öffnende Eisentore
gelangt man in einen formalen Garten, in dessen Mitte 4 Buchen einen schattigen
Raum bilden. Dieser mittlere Bereich des Gartens liegt tiefer als der ihn umlaufende
Weg und die angrenzenden Beete.Über vier kleine Treppen kommt man hinunter, der
Höhenversatz wird durch Trockenmauern aus anthrazitfarbenen Natursteinen aufgefangen.
Aus dem gleichen Material sind die Schotterwege, die den Platz unter den Buchen
in vier gleichgroße Flächen aufteilen.
(Pressemitteilung vom 24.
Mai 2007)